Arbeitskreis Junge Unternehmer vereinbart Zusammenarbeit mit European
Business School (EBS) Am 08. Juli fand eine Veranstaltung des Arbeitskreises Junge Unternehmer im Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) am Strascheg Institute for Innovation and Entrepreneurship der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel statt. Es wurde die Zusammenarbeit bei der Erstellung einer Weiterbildungsmöglichkeit für Führungskräfte privater Sicherheitsunternehmen vereinbart.
Als Arbeitskreissprecher begrüßte Florian Velte neben zahlreichen „Jungen Unternehmern“ privater Sicherheitsdienstleister Peter H. Bachus, BDWS-Vizepräsident, der seitens des BDWS-Präsidiums diesen Arbeitskreis begleitet. Velte bedankte sich für die Organisation bei Martin Hildebrandt, stellvertretender BDWS-Geschäftsführer, und die Einladung an die EBS bei Jasmin Engel, Leiterin Executive Education im Strascheg Institute. Nach einer kurzen Vorstellung der EBS, ihrer Philosophie und universitären Zweige, stieg Jasmin Engel in den Zertifikatslehrgang Security-Management ein. Dieser wird in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt durchgeführt. Absolventen werden in elf Tagen zu drei Blöcken unter anderem in den Bereichen Grundlagenvermittlung der Sicherheitslage, Strategieentwicklung sowie -implementation und Kommunikation auf eine Abschlussprüfung vorbereitet. Im Anschluss an den Vortrag diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über mögliche Kooperationsansätze. Dabei wurde die Zusammenarbeit bei der Erstellung einer Weiterbildungsmöglichkeit für Führungskräfte privater Sicherheitsunternehmen vereinbart. Zielgruppen sollen nicht nur „Junge Unternehmer“ sein, die im elterlichen Betrieb Verantwortung übernehmen sondern auch etablierte Mitarbeiter, die sich für Führungsaufgaben empfehlen. In einem ersten Schritt werden in den nächsten Wochen Inhalte definiert und die Struktur eines solchen Lehrgangs erarbeitet.

Jasmin Engel (Bild r.) von der European Business School und Dr. Harald Olschok (2. v.r.), BDWS-Hauptgeschäftsführer, diskutieren mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Weiterbildungsmöglichkeiten für Führungskräfte privater Sicherheitsunternehmen.
BDWS und BDGW präsentieren Berufsbilder der privaten Sicherheit in Halle 4 der SECURITY 2010
Auf der Vorpressekonferenz zur SECURITY 2010 stellte Oliver Arning, BDWS- und BDGW-Pressesprecher, die wirtschaftliche Situation der beiden Branchen dar. Leider habe der Trend von 3-5 Prozent Wachstum der zurückliegenden Jahre in 2009 nicht gehalten werden können. Auf Grund der wirtschaftlichen Gesamtlage sei es zu einem Rückgang von knapp 2 Prozent gekommen. Für das erste Quartal 2010 zeichne sich jedoch ein leichtes Wachstum ab. Ob am Flughafen, in der U-Bahn oder am Fußballstadion, private Sicherheitsdienstleister übernehmen in immer mehr Bereichen Sicherheitsaufgaben. Dabei sei der Einsatz von moderner Technik unabdingbar. Über technische Neuerungen und Entwicklungen könne man sich auf der SECURITY einen sehr guten Einblick verschaffen. Am Ende müsse jedoch klar sein, dass nur Menschen anderen Schutz und Sicherheit bieten können. Daher sei die Qualität der Aus-, Fort- und Weiterbildung des eingesetzten Sicherheitspersonals ebenso wichtig, wie entsprechende Kriterien für den Zugang zum Gewerbe! Um sich über das Berufsbild „Private Sicherheit“ zu informieren, werden BDWS und BDGW traditionell einen Gemeinschaftsstand diesmal in Halle 4 betreiben. Hier könne man sich einen Überblick über das weitreichende Dienstleistungsportfolio moderner Sicherheitsdienstleister verschaffen und unmittelbar in Kontakt mit hochrangigen Vertretern der Branche kommen.

Klaus Reich, Geschäftsbereichsleiter Messen und Ausstellungen der Messe Essen (2.v.r.), präsentierte den Stand zur SECURITY 2010 während der Vorpressekonferenz |
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Private Sicherheitsdienstleister übernehmen unter klaren Regelungen Aufgaben in Sicherheitskooperationen mit der Polizei, so Oliver Arning, BDWS- und BDGW-Sprecher
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Fachveranstaltung der DIN EN 50518-Serie

142 Damen und Herren ließen sich auch durch den gewaltigen Vulkanausbruch auf Island und dessen Aschewolke über Europa nicht davon abhalten, direkt neben dem RheinMain-Flughafen unter strahlend blauem Himmel ohne die vertrauten Kondensstreifen, an der Fachveranstaltung des Fachausschusses-Technik zur Einführung der DIN EN 50518-Serie teilzunehmen. Die Veranstalter hatten vorsorglich mit großem Interesse gerechnet, trotzdem war der Event restlos ausgebucht. Sicher war dies der Brisanz des Themas geschuldet, aber die Verantwortlichen hatten auch namhafte Referenten zusammen geführt, die einen fundierten Überblick über die Normenentwicklung aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln vermitteln konnten. Europa schickt sich an, seine Märkte auch für Dienstleistungen systematisch zu regulieren. Dies geschieht mit einem der probatesten Mittel überhaupt, - mit Normen. In unserer Branche sind die NSL-n der erste Teilbereich, der von dieser Entwicklung betroffen ist. Er wird nicht der letzte sein. Schon in wenigen Jahren wird es auch für uns Sicherheitsdienstleister kaum noch einen Dienstleistungsbereich geben, für den es keine Euronorm als Rahmenbedingung gibt. (Einen Auszug zum Fachausschuss Technik aus dem DSD 2/2010 können Sie sich hier als PDF-Datei downloaden.) Die CD mit den Vortragsunterlagen zu dieser Fachveranstaltung EN 50518 am 20. April 2010 des BDWS können Sie käuflich erwerben. Für Mitglieder von BDWS und BDGW 49,90 Euro, für Nichtmitglieder 99,90 Euro zzgl. Porto, Verpackung und ges. MwSt.
Weitere Bestellinformationen finden Sie unter > Angebot > Arbeitsmaterialien
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Wach- und Sicherheitsgewerbe: Mindestlohn muss umgehend allgemeinverbindlich werden
Bild: BDWS-Präsident Wolfgang Waschulewski und Petra Gerstenkorn ver.di-Bundesvorstand unterzeichnen den Mindestlohn-Tarifvertrag für das Wach- und Sicherheitsgewerbe in Hannover
Der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (BDWS) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben heute in Hannover den Mindestlohntarifvertrag für die bundesweit rund 170.000 Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe unterschrieben. Arbeitgeber und Gewerkschaft appellieren nun an die Bundesregierung, die vereinbarten Mindestlöhne umgehend für allgemeinverbindlich zu erklären.
„Es ist gut, dass wir für die Beschäftigten im Bewachungsgewerbe Sicherheit schaffen, nachdem sie lange Zeit unter besonders prekären Bedingungen arbeiten mussten. Mit der Allgemeinverbindlichkeit können wir Lohndumping und überlangen Arbeitszeiten in der Branche einen Riegel vorschieben“, sagte ver.di-Vorstandsmitglied Petra Gerstenkorn. Mit diesem Mindestlohn-Tarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen haben die Tarifpartner ihre Hausaufgaben gemacht. „Damit sind die tariflichen Voraussetzungen für die dringend benötigte Allgemeinverbindlichkeit der vereinbarten Löhne geschaffen“, so BDWS-Präsident Wolfgang Waschulewski. |