Private Sicherheit in Europa: CoESS Facts & Figures 2011

Zum dritten Mal hat der europäische Dachverband CoESS (Confederation of European Securits Services) seine Studie über die private Sicherheit vorgelegt. Die Studie gibt einen umfassenden Überblick über die private Sicherheit in den 27 EU-Staaten sowie in Bosnien & Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Norwegen, Serbien, in der Schweiz und auch in der Türkei. Informiert wird über die wirtschaftliche Situation und auch über die jeweiligen Rechtsgrundlagen.
Sicherheitswirtschaft und Handel 
Dr. Harald Olschok stellte im Rahmen der Tagung des EHI Arbeitskreises Sicherheit die Entwicklung der Sicherheitswirtschaft 2011 dar. Düsseldorf - Auf der Tagung des EHI Arbeitskreises Sicherheit in Düsseldorf informierte Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, die Teilnehmer über die Entwicklung der Sicherheitswirtschaft. Er erläuterte auch die Gründe für die Umbenennung des Verbandes im vergangenen Jahr. "Eine moderne Sicherheitsdienstleistung ist ohne den effizienten Einsatz von Sicherheitstechnik heute nicht mehr darstellbar. Immer mehr Mitgliedsunternehmen haben deshalb inzwischen eigene Technikfirmen.“ Olschok unterstrich, dass die Einführung des Mindestlohns für Sicherheitsdienstleistungen unter dem Schutz des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes im zurückliegenden Jahr dringend notwendig gewesen sei. Er informierte über die Verpflichtungen der Auftraggeber.
Ein weiteres Thema war der Einsatz von privaten Sicherheitsdiensten im Auftrag des Handels und dabei insbesondere die Situation der Kaufhausdetektive. Nach Verbandsschätzungen seien bundesweit circa 5.000 Sicherheitsmitarbeiter für den Handel tätig. Gemeinsam mit der Metro-Gruppe und dem AK Sicherheit des EHI arbeite der Fachausschuss Ausbildung des BDSW seit einem Jahr intensiv daran, die Ausbildung und Qualifikationen der Kaufhausdetektive nachhaltig zu verbessern. Der BDSW-Hauptgeschäftsführer begrüßte ausdrücklich die gemeinsame Initiative, verbindliche Vorgaben für eine neu zu schaffende "Sicherheitskraft im Handel" zu erarbeiten.
Innenminister fassen weit reichende Beschlüsse zu privaten Sicherheitsdiensten

v.l. hintere Reihe: Joachim Herrmann (Bayern), Dr. Dietmar Woidke (Brandenburg), Stephan Toscani (Saarland), Frank Henkel (Berlin), Holger Stahlknecht (Sachsen-Anhalt), Jörg Geibert (Thüringen), Markus Ulbig (Sachsen), Klaus Schlie (Schleswig Holstein) v.l. vordere Reihe: Reinhold Gall (Baden-Württemberg), Lorenz Caffier (Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Hans-Peter Friedrich (Bundesinnenminister), Cecilia Malmström (EU-Kommissarin für Innenpolitik), Boris Rhein (Hessen, IMK Vorsitzender 2011), Michael Neumann (Hamburg), Roger Lewentz (Rheinland-Pfalz), Dr. Hans-Ulrich Krüger (Staatssekretär Nordrhein-Westfalen)
Auf der Homepage des Bundesrats sind am 20. Dezember die Beschlüsse der letzten Sitzung der IMK am 9. Dezember 2011 in Wiesbaden veröffentlicht worden.
Link: http://www.bundesrat.de/cln_117/nn_8780/DE/gremien-konf/fachministerkonf/imk/Sitzungen/11-12-09-termin.html?__nnn=true Unter TOP 7 ist der Beschluss zur Zertifizierung von privaten Sicherheitsunternehmen veröffentlicht. Dieser Beschluss enthält 9 Anlagen. Der gesamte Abschlussbericht einer Projektgruppe der IMK zur Zertifizierung ist veröffentlicht.
In zwei weiteren TOP wird auf private Sicherheitsdienste explizit eingegangen. TOP 1: Standardisierung von Ordnungsdiensten bei Fußballspielen, damit diese verstärkt auch Verantwortung außerhalb von Stadien übernehmen können. TOP 14: Zertifizierung von privaten bewaffneten Sicherheitsdiensten, die auf deutschflaggigen Schiffen eingesetzt werden dürfen.
Lünendonk-Marktsegmentstudie "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland" am 9. Dezember 2011 in Frankfurt vorgestellt

Dr. Harald Olschok (r) unterstreicht die Wachstumstendenzen der Lünendonk-Studie mit aktuellen Entwicklungszahlen der Sicherheitsdienstleister. Die Gesamtbranche mit knapp 4.000 Sicherheitsdienstleistern sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um fast 10 Prozent gewachsen.
Frankfurt - Am 9. Dezember stellte Jörg Hossenfelder die 2. Lünendonk-Marktsegmentstudie "Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland" für 2010 vor. Zwischen August und September nahmen 36 Sicherheitsdienstleistungsunternehmen in Deutschland an der Studie teil. Die Mitgliedsunternehmen des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT Piepenbrock, W.I.S. und WISAG haben als Sponsoren zum wiederholten Male die Studie ermöglicht. In Anwesenheit von Olaf Piepenbrock, Martin Riebschläger (WISAG) und Dr. Harald Olschok (BDSW) wurde die Studie gegenüber Vertreterinnen und Vertretern der Medien veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://luenendonk.de/?p=2680
Private Sicherheitsdienste steigern Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,6 %, Zahl der Beschäftigten steigt um 5,4 %
Bad Homburg – Die Umsätze privater Sicherheitsdienstleister sind im 3. Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,6 Prozent gestiegen. Darauf wies heute der Hauptgeschäftsführer des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, Dr. Harald Olschok, hin. Dies habe die Konjunkturerhebung für die ersten neun Monate diesen Jahres im Dienstleistungssektor durch das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ergeben.
Die Einführung des Mindestlohns für Sicherheitsdienstleistungen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz am 1. Juni erkläre sicher einen Teil des Umsatzzuwachses. Gleichzeitig, so Olschok, sei die Zahl der Beschäftigten bei den Sicherheitsdienstleistern in den ersten neun Monaten 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich, und zwar um 5,4 Prozent gestiegen. Auch wenn es für eine seriöse Beurteilung noch zu früh sei, zeige diese Zunahme, dass die Einführung des Mindestlohns nicht zu einem Beschäftigungsrückgang geführt habe, so Olschok abschließend. Die stärksten Zuwächse im Dienstleistungssektor erzielten nach den Angaben in der Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes die Abteilung Vermittlung und Überlassung von Arbeitskräften mit einem Plus von 10,2 % beim Umsatz und bei den Arbeitskräften von 10,5 %.
 Die Umsatzentwicklung bei den Wach- und Sicherheitsdiensten im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresquartalen seit dem 1. Quartal 2004 bis zum 3. Quartal 2011. Zuwachs 3. Quartal 2011 im Vergleich zu 2010: + 9,6 %
 Die Beschäftigungs-entwicklung bei den Wach- und Sicherheitsdiensten im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresquartalen seit dem 1. Quartal 2004 bis zum 3. Quartal 2011. Zuwachs 3. Quartal 2011 im Vergleich zu 2010: + 5.4 %
BDSW-Präsident trifft Premierminister von Luxemburg

Zu einem aktuellen Meinungs- und Informationsaustausch hatte der Premierminister von Luxemburg und Chef der Eurogruppe, Jean-Claude Juncker, das Präsidium des BDWi Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft am 15. November nach Luxemburg eingeladen. Der Präsident des BDSW BUNDESVERBAND DER SICHERHEITSWIRTSCHAFT, Wolfgang Waschulewski, nahm als Vizepräsident des BDWi an diesem Treffen teil.
In einem vertraulichen Gespräch erörterten Juncker und die Mitglieder des Präsidiums die aktuelle Staatsschuldenkrise und die Lage an den Finanzmärkten. Nach einer Einschätzung der Situation durch Juncker erläuterte BDWi-Präsident Küsters die Positionen der Dienstleistungswirtschaft. Ein Schwerpunkt lag dabei in der Betrachtung der möglichen Auswirkungen der Krise auf die Realwirtschaft. Man war sich darin einig, dass zur Überwindung der Krise von allen EU-Staaten erhebliche Anstrengungen unternommen werden müssen und sicherlich noch mehrere Jahre vergehen, bis die momentane Krise des Euro überwunden ist. Bei dem rund dreistündigen Gespräch ging es auch um die nächste Verleihung des Europäischen Preises der Dienstleistungswirtschaft durch den BDWi. Diese soll im kommenden Frühjahr stattfinden. Laudator wird Jean-Claude Juncker sein, der 2009 den Preis des BDWi erhielt. Ein genauer Termin für die feierliche Verleihung in Berlin soll demnächst bekannt gegeben werden. Zum Abschluss dankte Werner Küsters Jean-Claude Juncker für die Gastfreundschaft in Luxemburg. Alle Teilnehmer waren mit dem Gespräch und den gewonnenen Erkenntnissen überaus zufrieden. Der Dialog wird demnächst fortgesetzt.
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