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Presseinformation des BDWS 06 / 2010
Presse-Info des BDWS als PDF-Datei
32 Prozent mehr Ausbildungsverträge zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit
Die neusten Zahlen des DIHK bestätigen den seit Jahren andauernden Trend steigender Nachfrage von Ausbildungsplätzen in der Sicherheitswirtschaft. Im zurückliegenden Jahr nahmen 1.165 junge Menschen eine Ausbildung in diesem Dienstleistungssektor auf. Im Vergleich zu 2008 ein Anstieg von 3,3 Prozent.
 | Gerhard Behrens, Vorsitzender des Fachausschusses Ausbildung im BDWS | Ausbildungsberufe fördern Qualität der Sicherheitsdienstleistung. Daher ist es besonders erfreulich, dass in 2009 für die dreijährige Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit 879 Auszubildende einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. „Eine Bestätigung für unsere Bemühungen sehen wir aber auch im Anstieg der Nachfrage nach dem erst seit August 2008 eingerichteten zweijährigen Ausbildungsberuf zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit. Im Vergleich zu 195 in 2008 stieg die Zahl der Auszubildenden um 32 Prozent auf 286 in 2009 an. In Analogie zur Stufenausbildung im Einzelhandel bietet diese Option den erfolgreichen Absolventen die Möglichkeit, zu einem späteren Zeitpunkt den höherwertigen Abschluss zur Fachkraft aufzusatteln“, fasst Gerhard Behrens, Vorsitzender des BDWS-Fachausschusses Ausbildung, den Erfolg zusammen. Insgesamt gab es im zurückliegenden Jahr für beide Ausbildungsberufe 2.673 Auszubildende, was einer Vorjahressteigerung von 5,2 Prozent entspricht.Einziger Wermutstropfen bei den veröffentlichten Zahlen ist die ungebrochen hohe Durchfallquote bei den Abschlussprüfungen. „41,7 Prozent bei den Fachkräften und 40 Prozent bei den Servicekräften ist eindeutig eine zu hohe Quote für unsere Ansprüche“, so Behrens weiter. Hier gäbe es dringenden Nachbesserungsbedarf bei der grundsätzlich guten Zusammen¬arbeit von Berufsschulen, Kammern und Ausbildungsbetrieben. „Wir werden im Sommer auf einer gemeinsamen Ausbildungstagung mit der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit in der Wirtschaft (ASW) Lösungswege finden müssen. Wir stehen zu einer anspruchsvollen Prüfung als Qualitätsgarant und ernsthafter Hürde für die Auszubildenden, dürfen aber nicht das Maß verlieren. Gerade bei den noch jungen Ausbildungsberufen zur Fachkraft und Servicekraft für Schutz und Sicherheit sind Zuversicht und Geduld das Gebot der Stunde“, sagte Gerhard Behrens abschließend.
Brancheninformationen (www.bdws.de): Der Umsatz im Wach- und Sicherheitsgewerbe betrug im Jahr 2008 nach ersten Schätzungen 4,5 Milliarden Euro. In 3.500 Sicherheitsunternehmen sind 172.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der BDWS vertritt fast 800 Mitgliedsunternehmen. Der Marktanteil gemessen am Umsatz liegt bei ca. 80 Prozent, weil die Mitgliedsunternehmen vor allem hochwertige Sicherheitsdienstleistungen wie Flughafensicherheit, Schutz von Kernkraftwerken, militärischen Liegenschaften und Industrieanlagen sowie Geld- und Wertdienste anbieten.
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