Willkommen beim BDWS

Sie finden auf unseren Seiten Informationen über das Bewachungs- und Sicherheitsgewerbe
sowie den Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V.



BDWS auf der SECURITY 2010


Vom 5. bis 8. Oktober 2010 findet zum 19. Mal die SECURITY in Essen statt. Weltweit gibt es keine
vergleichbare Veranstaltung dieser Qualität für Sicherheit und Brandschutz. Auch in diesem Jahr
sind der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) und die
Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste e. V. (BDGW) mit einem Gemeinschaftsstand
vertreten. Erstmals bietet die Messe Essen gemeinsam mit BDWS und BDGW eine Sonderschau
„Schutz, Sicherheit & Service“ in Halle 4 auf 300m² an. Im Mittelpunkt steht der Gemeinschaftsstand
von BDWS und BDGW. Auf über  130m² werden „Berufsbilder der privaten Sicherheit“ dargestellt.
Der Fachausschuss Ausbildung des BDWS informiert  über Aus-, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
in der Sicherheitswirtschaft. Der Fachausschuss  Aviation gibt einen Einblick über die Komplexität
der Sicherheitskontrolltätigkeiten auf deutschen Verkehrsflughäfen. Der Fachausschuss Technik
zeigt die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Alarmübertragungen. Dieses Leistungsangebot
wird durch die Beteiligung der Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) sowie des Forschungsinstituts
für Compliance, Sicherheitswirtschaft und Unternehmenssicherheit (FORSI) fachspezifisch ergänzt.


Wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 4 Stand 104!
























Steffen Bilger MdB bei WSD Gailing in Ludwigsburg
























Auf Einladung des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) war der Abgeordnete des Wahlkreises Ludwigsburg, Steffen Bilger (CDU)(im Bild Mitte), für einen Tag als Praktikant bei einem Unternehmen vor Ort. Die Wahl fiel auf die Firma WSD Security Karl Gailing GmbH & Co. KG in Ludwigsburg. WSD Gailing ist ein seit Generationen inhabergeführtes Unternehmen der Sicherheitsbranche mit 400 Mitarbeitern mit Standorten im Großraum Stuttgart. Firmenchef Klaus Gailing (rechts im Bild) informierte den Abgeordneten über die Probleme der mittelständisch geprägten Branche. Das Problem von Dumpinglöhnen gerade durch die EU-Osterweiterung könne nur durch eine Mindestlohntarifvertrag auf Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes gelöst werden. Interessant war für den Abgeordneten auch die Wandlung des Geschäftsfeldes, vom klassischen Bewachen der Eingangspforte hin zu integrierten Dienstleistungen rund um das Gebäudemanagement.




MdB Gerold Reichenbach für überprüfbare Sicherheitsdienstleistungsqualität














v.l.n.r.:
Dr. Harald Olschok,
Hauptgeschäftsführer
BDWS,
Gerold Reichenbach,
Bundestagsabgeordneter,
und Gunnar Rachner,
Geschäftsführer
KLÜH Security GmbH.


Das Mitglied im Deutschen Bundestag Gerold Reichenbach (SPD), Mit-Initiator des partei-
übergreifenden "Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit", besuchte die in seinem Wahlkreis Groß-Gerau
gelegene Niederlassung des BDWS-Mitgliedsunternehmens KLÜH Security. Hier stellten sich
Gunnar Rachner, Geschäftsführer KLÜH Security, und Denis Haas, Regionalleiter, den Fragen
des Bundestagsabgeordneten und nutzen die Gelegenheit, diesen über die vielschichtigen Aufgaben
privater Sicherheitsdienstleister aus erster Hand zu informieren. Als Mitglied des Innenausschusses
hatte Reichenbach besonderes Interesse an Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Zertifizierungsmaßnahmen
sowie deren Umsetzungen durch die Branche. Im Austausch wurde deutlich, dass Einvernehmen über
qualitative Veränderungen beim Zugang zum Gewerbe besteht. Hierbei sei auch der Mindestlohn-Tarifvertrag
eine förderliche Maßnahme.   

An diesem Gespräch nahm auch Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDWS, teil. Er informierte
den Bundestagsabgeordneten u.a. über die Position des Verbandes zur von der Innenminister
Konferenz (IMK) geforderten Zertifizierung privater Sicherheitsdienste. Alle drei waren sich einige,
dass die Bedeutung privater Sicherheitsdienstleister zunimmt. Deshalb sei eine bundesweit überprüfbare
Qualität unabdingbar, um das Vertrauen in die Leistungsfähigkeit zu fördern.




Eckpunkte des BDWS zur Verbesserung des Schutzes von Großveranstaltungen


Der Schutz von Veranstaltungen ist für den Erfolg sowie das Bild des Veranstalters
und der Genehmigungsbehörde in der Öffentlichkeit von großer Bedeutung. Dabei können
qualifizierte Sicherheitsdienstleister zum Einsatz kommen und durch Schutz,  Sicherheit und Service
zu einer erfolgreichen und sicheren Veranstaltung entscheidend beitragen. Das garantiert eine
unbeschwerte Atmosphäre für alle Beteiligten und trägt auch zu einem wirtschaftlichen Erfolg für den
Veranstalter bei.

Wichtig ist gerade unter Sicherheitsaspekten eine ganzheitliche Betrachtung aller vorgeschriebenen
Maßnahmen. Ein frühzeitiger Austausch aller Sicherheitsakteure ist zwingend erforderlich. Für
Groß- bzw. Megaveranstaltungen mit mehreren hunderttausend Teilnehmern müssen geeignete und
transparente Qualitätskriterien von den Genehmigungsbehörden festgelegt und kontrolliert werden.

Der Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. (BDWS) stellt sich der
Diskussion im Nachgang zu den tragischen Ereignissen der Loveparade vom 24. Juli 2010 in Duisburg.
Der BDWS will mit den folgenden 10 Eckpunkten seinen Beitrag zu einer nachhaltigen Verbesserung
zum Schutz von Großveranstaltungen leisten.

     
1. Leistungsfähigkeit des Sicherheitsunternehmens 
     > Führungskräfte mit nachweislicher Erfahrung im Veranstaltungsschutz Haftung:
        ausreichender Versicherungsschutz 
     > Angemessene Unternehmensgröße in Abhängigkeit von der jeweiligen Veranstaltung bzw.
        den geforderten Ordnern und Sicherheitskräften 
     > Kommunikations- und Führungsfähigkeit durch den Einsatz geeigneter sowie mindestens mit dem
        Führungskreis des Veranstalters abgestimmter Funk- und Fernmeldetechnik
     > Eigene Unternehmenskontrollen durch Supervisor
     > Vorhandensein eines (allgemeinen) Sicherheitskonzepts für Großveranstaltungen 
     > Einhaltung der Vorgaben des Veranstalters bzw. Ordnungsbehörden
     > Frühzeitige Einbindung in die Sicherheitsplanung

2. Einhaltung der gewerberechtlichen Voraussetzungen für das eingesetzte Personal 
    > Unterrichtungsverfahren bzw.
    > Sachkundeprüfung  
    > Zuverlässigkeitsüberprüfung 
              ° qualifizierter Auszug aus dem Bundeszentralregister

3. Aufgabenspezifische Qualifizierung

4. Frühzeitige und umfassende veranstaltungsspezifische Einweisung vor einer
    Großveranstaltung
 

5. Einhaltung der tariflichen Mindestlöhne und Qualitätsstandards

6. Einsatz von Subunternehmen nur unter strikter Einhaltung der oben genannten
    Voraussetzungen

7. Lückenlose Dokumentation

8. Klassifikation von Großveranstaltungen 
    > Gewaltpotenzial 
    > Crowdcontrol, etc.

9. Kontrollen durch Ordnungsbehörden, Polizei, etc. 

10. Staatliches Rahmenkonzept für Großveranstaltungen 
       > Vorgaben für Anzahl der Ordner/Sicherheitskräfte analog zur FIFA Fußballweltmeisterschaft  2006

Links zu Partnerseiten und weiterführenden Themen

 






3. Fachmesse für Arbeit und Gesundheit

Messezentrum Basel

17. + 18. November 2010


Auswirkungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf die Gebäudereinigung der Kommunen


 
Der BDWS ist von der IHK ein anerkannter Ausbildungsbetrieb
 
Jahrbuch Unternehmenssicherheit 2010
 
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